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Warum sind Katzen Wasserscheu?

Jeder Katzenbesitzer weiß das die Katze zwar gern am Wasserhahn spielt und auch gern Wasser trinkt, aber ein Bad im erfrischenden Nass? Undenkbar!  Doch warum sind Katzen überhaupt so Wasserscheu? Warum hat Mutter Natur das so eingerichtet? Die meisten Hunde können nicht schnell genug ins Wasser kommen, wenn sich die Gelegenheit bietet, Katzen dagegen bekommen keine 10 Pferde hinein, wir klären in diesem Artikel zum Thema „Katzen und Wasserscheu“ auf.

Warum sind Katzen Wasserscheu?

Warum sind Katzen Wasserscheu?

Sind alle Katzen Wasserscheu?

Trotz der allgemeinen Überzeugung gibt es Katzenrassen, die Wasser mögen:

  • Katzen aus Indien gehen gerne schwimmen
  • Der türkische Van Cat fängt sogar Fische im Wasser
  • Katzenrassen mit wilden Vorfahren, wie die Bengalkatze, lieben auch das Wasser

 

Grundsätzlich planschen oder spielen jüngere Katzen gerne mit Wasser, das kennen Sie vielleicht von der Dusche oder der Badewanne, ältere Katzen meiden das Wasser zunehmend. Im Allgemeinen sind viele Katzen wasserscheu. Darüber hinaus gibt es, wie bereits erwähnt, auch Arten, die im Wasser schwimmen und jagen, die aber nicht der typischen Hauskatze entsprechen.

Katzen zu einem Bad zwingen?

Nein das sollten sie nicht, Katzen halten sich von Natur aus sehr sauber. Nur in dringenden Ausnahmefällen sollten Sie Ihre Katze zu einem Vollbad zwingen, nämlich dann, wenn es vom Tierarzt verordnet, und somit medizinisch notwendig ist.

Wasserscheue Katze

Die Gründe warum die meisten Katzen wasserscheu sind:

  1. Wasser schränkt die Schutzfunktion des Fells ein

Das Fell dient als Schutzfunktion für die Katzen, allerdings nur, wenn es trocken bleibt. Es schützt Ihre Katze vor äußeren Einflüssen und hält sie warm. Da Katzen sehr schnell lernen, dass dieser Schutz durch Wasser nachlässt, kann dies ein Grund dafür sein, dass Katzen wasserscheu sind.

  1. Eingeschränkter Geruchssinn

Einer der wichtigsten Sinne in Ihrer Katze ist der Geruchssinn. Dies hilft ihr nicht nur, sich bei ihren Entdeckungsreisen von potenziellen Gefahren fernzuhalten. Noch wichtiger ist, dass es die Orientierung Ihrer Katze unterstützt.

Der Geruch des eigenen Körpers hilft Katzen, den Weg nach Hause zu finden und sich zu orientieren. Bei Wasserkontakt verliert die Katze Ihren eigenen Geruch und damit diese wichtige Fähigkeit.

Aus diesem Grund beginnen Katzen, die nass geworden sind, ihren ganzen Körper zu lecken. Auf diese Weise wird das Fell getrocknet und der eigene Körpergeruch wiederhergestellt.

  1. Die Flexibilität wird eingeschränkt

Das Fell der Katzen nimmt viel Wasser auf, was ihre Beweglichkeit und Flexibilität im Wasser einschränkt. Besonders langhaarige Katzen sind mit diesem Problem konfrontiert. Nasse Katzen können sich nur langsamer bewegen, was sie im Notfall einschränken kann, zum Beispiel wenn Sie in einen Teich oder Pool fallen.

Fazit: Nun Wissen Sie warum auch Ihre Katze Wasserschau ist, akzeptieren Sie diese Eigenart und zwingen Sie Ihre Katze nicht zu Wasserkontakt.

 

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Thema von Anders Norén