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Zahnstein bei Katzen vorbeugen

Grundsätzlich können Sie Zahnstein bei Katzen verhindern, indem Sie regelmäßig die Zähne Ihrer Katze überprüfen. Ist Zahnbelag zu sehen, hilft nur ordentliches Zähneputzen – so kann der Plaque entfernt werden, bevor sich Zahnstein bildet. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Ihrer Katze bei der Zahnpflege helfen können, und wie Sie Zahnstein am besten vorbeugen.

Zahnstein bei Katzen erkennen: Symptome und Anzeichen

Zahnstein bei Katze vorbeugen

Es gibt verschiedene Symptome und Anzeichen, die Zahnstein seiner Katze erkennen lassen. Je nach Stärke der Zahnsteinbildung können folgende Symptome auftreten:

  • Gelbbraune Verfärbung der Zähne
  • Ungewöhnlicher Mundgeruch
  • Zahnfleischentzündung
  • Starkes Sabbern
  • Plötzliche Gewichtsabnahme

Zahnstein ist vor allem an einer gelblichen bis bräunliche Verfärbung der Zähne zu erkennen.

Außerdem weist ein starker Mundgeruch der Katze häufig auf Zahnstein hin.

Ist der Zahnstein bereits ausgeprägt, kann er zum entzündeten Zahnfleisch führen und damit zu einem veränderten Fressverhalten, dies ist ein weiteres Symptom das meist sehr auffällig ist.

Starker Zahnstein verursacht Schmerzen beim Fressen, weshalb die Katze hartes Trockenfutter meidet. Eine Folge von Zahnstein ist daher häufig ein Gewichtsverlust.

Auch ein erhöhter Speichelfluss ist bei vielen Katzen zu beobachten, was sich insbesondere beim Sabbern bemerkbar macht.

Zahnstein kann zu Gefahr des ganzen Katzenkörpers werden

Sie sehen also, Zahnstein bei Katzen muss ernst genommen werden! Unbehandelter Zahnstein kann zu Zahnfleischbluten und entzündetem Zahnfleisch führen. Zusätzlich können Bakterien aus der Mundhöhle in das Blut der Katze eindringen und zu Sepsis oder anderen Komplikationen (z. B. Herzmuskelentzündung) führen.

Früher oder später verlieren die Katzen dadurch auch Ihre Zähne, der Zahnverlust ist nicht das schlimmste, Katzen kommen ohne Zähne ganz gut zurecht. Viel gefährlicher ist der permanente Bakterienherd, bei dem die Bakterien immer wieder in den Blutkreislauf gelangen. Dieser Umstand gefährdet den gesamten Körper, insbesondere die Organe. So gelangen die Bakterien unter anderem in die Leber, die Nieren und das Herz, wo sie weitaus größere Schäden verursachen können. Herzmuskelentzündung oder Nierenabszesse sind mögliche Folgen von Zahnstein bei Katzen.

Zahnstein muss also behandelt werden.

Mundhygiene bei Katzen

Gehen Sie sehr vorsichtig mit der Zahnpflege Ihrer Katze um und gewöhnen Sie Ihr Haustier sensibel an die Mundhygiene. Idealerweise sollten Sie schon im Kätzchenalter mit dem Zähneputzen beginnen – Ihr Tierarzt zeigt Ihnen gerne, wie es geht. Putzen Sie die Lippen Ihres Haustieres zuerst vorsichtig mit den Fingern und dann am nächsten Tag vorsichtig übers Zahnfleisch und Zähne. Loben Sie Ihre Katze immer, wenn sie sich der Behandlung nicht widersetzt, Belohnen Sie mit Leckerlies. Dann gewöhnen Sie Ihre Katze an die Katzenzahnpasta, bevor Sie eine spezielle Katzenzahnbürste verwenden.

Wichtiger Tipp: Wenn Ihre Katze sein Bestes gibt, um nicht die Zähne zu putzen, vermeiden Sie besser die Mundhygiene. Besonders ältere Katzen sind normalerweise nicht daran gewöhnt, und Zwang setzt Ihre Katze unter Stress und Sie riskieren Kratzer und Bisse, die sich möglicherweise entzünden könnten. Trotzdem ist es ratsam, gelegentlich die Zähne Ihrer Katze zu kontrollieren – wenn sich viel Plaque oder sogar Zahnstein gebildet hat, kann der Tierarzt Ihnen helfen, diese zu entfernen. Vorbeugen ist allerdings immer besser, denn die Behandlung ist aufwendig und teuer.

Warum sind Wohnungskatzen stärker gefährdet?

Warum Zahnstein bei Wohnungskatzen häufiger vorkommt, hat etwas mit dem Futter zu tun. Katzen in freier Wildbahn ernähren sich normalerweise von Mäusen und anderen Kleintieren. Dieses Menü sorgt für eine ganz natürliche Mundhygiene. Da Mäuse mit Haut und Haaren und insbesondere mit Knochen gefressen werden, wird der Zahnbelag von den Zähnen so Recht gründlich abgerieben. Mit Mausknochen die Zähne putzen also!

Zahnstein Vorbeugen durch richtige Ernährung

Das beste Mittel gegen Zahnstein bei Katzen ist die Mäusejagd. Da dies bei reinen Wohnungskatzen etwas problematisch ist, sollte auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung geachtet werden.

Von Zeit zu Zeit Trockenfutter anbieten. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass kein Zucker und andere gesundheitsschädliche Zusatzstoffe enthalten sind. Der beste Weg, um auf ein spezielles Zahnreinigungs-Trockenfutter zuzugreifen. Dies zeichnet sich durch seine spezielle Zusammensetzung und Struktur aus, die Plaque beim Kauen effektiv abträgt.

Es gibt Zahnpflegende Leckerlies und Kausticks.

Zahnpasten: Es gibt verschiedene Varianten. Einige werden auf die Zähne aufgetragen und andere enthalten reinigende Partikel, sodass sie nur von der Katze gefressen werden müssen. Du fütterst sie dann einfach.

Nicht nur Nassfutter geben, sondern abwechslungsreich füttern: Ein Wechsel zwischen Nassfutter, Trockenfutter und Frischfutter fördert die Zahngesundheit.

Fazit: Sie können einiges dafür tun damit Ihr Kätzchen keinen Zahnstein bekommt. Die Möglichkeiten der Zahnstein Vorsorge sind vielfältig, nur vergessen dürfen Sie diese nicht.

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